31.5.07

Making of: Das indische Grabmal. Ein phantastisches Hörbuch

Ich habe die Frau verloren, die nahe an meinem Herzen gelegen hat, und ich will ihr ein Grabmal errichten, dessen Schönheit ihrer Schönheit gleichen soll. Ich will, daß dieses Grabmal von dem Manne gebaut wird, unter dessen Händen der weiße Marmor zu weißen Spitzen wird, von dem Gärtner der Blumen, die aus Edelsteinen gemacht sind. Ich bitte ihn, aufzustehen, wenn er liegt oder sitzt, fortzulegen, was er in Händen hält, und zu mir zu kommen. Die Jahre sind nichts, wenn das Werk gut ist. Ich biete ihm für die Erfüllung meines Wunsches die Summe von einer Million Pfund in Gold. Er möge sich meinem Diener anvertrauen. Seine Treue steht auf meinem Haupte. Nimm, wessen du bedarfst. Alles ist dein.“

So schreibt Arada, der unendlich reiche und so mächtige wie skrupellose Fürst von Eschnapur, als er den deutschen Architekten Michael Fürbringer durch den Diener Ramigani auffordert, seiner Geliebten ein Grabmal zu bauen, daß seinesgleichen nicht hat auf Erden – und das er für eine lebendige Frau bauen lassen will...

Dieser - insgesamt dreimal verfilmte - Roman Das indische Grabmal von Thea von Harbou, der heute insbesondere noch durch die 1959er Version von Fritz-Lang bekannt ist, entsteht zur Zeit als Hörbuch in den Berliner SDM-Tonstudios (http://sdm-studio.de/home.html) von Sven Dohrow, der auch als Musiker bekannt ist (http://www.the-twins.de/pages/home_d.htm).

Gelesen wird der ungekürzte Text der Erstausgabe, der lediglich an einigen wenigen Stellen dem heutigen Sprachgebrauch angepaßt wurde, von dem erfahrenen Schauspieler und Regisseur Rudolf Marnitz, der mit seiner variantenreichen und ausdrucksstarken Alterstimme zu fesseln vermag.

Falls Sie Fragen zu diesem Projekt haben sollten, so wenden Sie sich einfach an eine der aufgeführten E-Mail-Adressen:
Andre.Kagelmann@uni-koeln.de
reinhold@keiner.de

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