13.5.11

METROPOLIS fängt an...

In diesen Tagen läuft die vollständigste Version des Klassikers Metropolis in den deutschen Kinos an, die seit der Uraufführung vor 84 Jahren zu sehen war. – Doch während alle Welt auf diese ‚Ausgabe allerletzter Hand‘ schaut, richtet unser interdisziplinärer Blog noch einmal sein Augenmerk auf die Anfänge des Werkes.

Und diese Anfänge reichen weit vor das erste Treatment des Films zurück, in eine Zeit, in der Thea von Harbou noch nicht für den Film schrieb, sondern sich hauptsächlich als patriotische Kriegsschriftstellerin verdingte: 1915 legte sie dem Publikum jedoch die zyklische Rahmenerzählung Die Masken des Todes vor, die sich von der Tagesaktualität der Kriegsereignisse weit entfernte. Darin findet sich eine Erzählung mit dem Titel „Die Eroberung von Orioli“, die bereits einen wichtigen Motivkomplex von Metropolis enthält. Mehr zu dieser Erzählung erfahren Sie in dem nachfolgenden Ausschnitt aus meiner Dissertation Der Krieg und die Frau. Thea von Harbous Erzählwerk zum Ersten Weltkrieg.

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